array(20) { ["id"]=> int(8) ["title"]=> string(34) "Der Weihnachtskarten Knigge Teil 2" ["authorId"]=> NULL ["active"]=> bool(true) ["shortDescription"]=> string(376) "Im ersten Teil dieses Weihnachtskarten-Knigge haben wir Sie in Sachen Planung und Gestaltung von Weihnachtskarten aufgeklärt. Erfahren Sie hier nun, auf was Sie außerdem achten müssen, damit Ihre Weihnachtskarte bei Ihren Kunden und Mitarbeitern gut ankommt." ["description"]=> string(13698) "

Im ersten Teil dieses Weihnachtskarten-Knigge haben wir Sie in Sachen Planung und Gestaltung von Weihnachtskarten aufgeklärt. Erfahren Sie hier nun, auf was Sie außerdem achten müssen, damit Ihre Weihnachtskarte bei Ihren Kunden und Mitarbeitern gut ankommt.

Schritt #4: DER GRUSSTEXT

Im Anfang war das Wort

Worte sind Schöpfungsinstrumente. Sie haben einen ebenso starken Einfluss auf die Gesamtwirkung beim Empfänger wie die Gestaltung. Der falsche Grußext in einer schönen Karte macht die Wirkung genauso zunichte wie passende Worte in einem schlechten Weihnachtsdesign. Gerade dem Weihnachtsgruß kommt eine besondere Bedeutung zu, hat man doch hier die Möglichkeit, mit der richtigen Textidee eine starke Differenzierung zu anderen Karten herzustellen und seinen Empfänger emotional zu berühren.

Folgende Möglichkeiten haben Sie:

I. Der Individualtext: Die ultimative Wertschätzung

Wenn Sie einen wahrhaft nachhaltigen Eindruck in der Weihnachtspost hinterlassen möchten, schreiben Sie Ihren Weihnachtsgruß komplett mit der Hand. Inhaltlich am besten auf jeden Kunden einzeln abgestimmt. Was haben Sie im vergangenen Jahr gemeinsam erlebt? Gab es ein besonderes Highlight? Eine gemeisterte Herausforderung? Schön dazu sind auch passende Weihnachtszitate und festliche Sprüche. Das Ganze mit einem Füller niedergeschrieben und Ihr Kunde wird Ihre Karte unter seinen privaten Weihnachtsbaum legen.

II. Der eingedruckte Weihnachtsgruß: Die Standard-Version

Machen wir uns nichts vor: Es gibt nur sehr wenige Unternehmen, die gerade bei größeren Auflagen alle Karten komplett handschriftlich umsetzen. Hier kommt dann häufig der Standard-Eindruck zum Einsatz. Man wählt einen zur Firma und den Kunden passenden Gruß, der in alle Weihnachtskarten eingedruckt wird.
Hier gibt es auch eine schöne Auswahl an Zitaten, Sprüchen und Gedichten.
Wichtig ist gerade beim Text, dass er zur Tonalität der sonstigen Firmenkommunikation passt. Ob traditionell, trendig oder humorvoll – der Stil Ihres Weihnachtsgrußes sollte sich Ihrer Philosophie anpassen.

III. Die Kombination: Texteindruck mit persönlichem Zusatz

Eine oft gewählte Variante für den wertschätzenden Weihnachtsgruß ist der Eindruck eines Wunschtextes, der handschriftlich um eine individuelle Notiz oder Illustration erweitert wird – sei es auch nur die „echte“ Unterschrift. Grundsätzlich gilt: Je persönlicher desto besser. Wenn der Beschenkte spürt, dass Sie sich ein paar Minuten Ihrer Zeit genommen haben, um ihm ein paar individuelle Zeilen zu schreiben, ist das genau die Wertschätzung, die Sie transportieren möchten. Gerade in unserer digitalisierten Welt kommt Handschriftlichem eine besondere Aufmerksamkeit zu.

IV. Die perfekte Einheit: Text und Karte sind aufeinander abgestimmt

Seit einigen Jahren gibt es noch eine weitere Form, die maximale Aufmerksamkeit des Empfängers zu erhalten. Wenn hinter der Karte eine Idee steht, eine Botschaft, die sich durch die perfekte Harmonie von Gestaltung und Text zum Ausdruck bringt, zünden Sie in den Rezeptoren des Empfängers ein kleines Feuerwerk. Dabei muss es sich hierbei nicht um eine komplett individuell entwickelte Karte handeln. Wie wäre es beispielswiese mit einer Weihnachtskarte mit individuellem Druck? Weihnachtsplaner hat hierzu zahlreiche Konzepte in der aktuellen Kollektion, die Sie ganz einfach auf Ihr Unternehmen zuschneiden und individualisieren können.

Weitere Experten-Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße:

• Welchen Text haben Sie letztes Jahr in Ihren Karten verwendet? Vermeiden Sie möglichst den gleichen Text noch einmal zu nehmen.

• Weihnachtsgrüße an Kunden und Mitarbeiter sind persönliche Grüße. Sie schreiben nicht Unternehmen A oder B, Sie schreiben einem Menschen. Lassen Sie daher unnötige Angaben zur Firma oder der eigenen Person einfach weg. Statt „Mit freundlichen Grüßen, A. Müller GmbH & Co. KG, Christian Maier, Leitung Logistik“, besser „Herzliche Weihnachtsgrüße aus Solingen, Christian Maier“.

• Ist Ihre Unterschrift lesbar? Sollten Sie nicht zu den 5% der Menschen gehören, bei denen das so ist, lassen Sie Ihren Namen unter der Unterschrift eindrucken. Es gibt nichts Schlimmeres als Karten, bei denen man gar nicht weiß, wer der Absender ist!

• P.S.? Man sieht es eher selten, es ist aber durchaus verwendbar, wenn man es in einen persönlichen Bezug zum Empfänger stellt. Zum Beispiel: „Es würde mich sehr freuen, wenn wir uns nächstes Jahr wieder bei der Veranstaltung XY sehen“. Absolut tabu sind im Postskriptum einer Weihnachtskarte jegliche Anspielungen auf Werbung oder Sonderaktionen.

Vorsicht bei anderen Kulturen:

Wenn Sie Weihnachtsgrüße an Kunden oder Mitarbeiter senden, die einer anderen Religion oder Kultur angehören, gibt es Besonderheiten zu beachten. Nicht alle Religionen feiern Weihnachten. Hier sollten Sie besser eine neutrale Karte wählen – also keine Weihnachtsmänner oder christlichen Motive. Dennoch wird Ihnen kaum jemand ein „Frohe Weihnachten“ übelnehmen und die meisten werden sich sicherlich trotzdem darüber freuen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, wünschen Sie den Empfängern „Frohe Feiertage“ oder „Eine besinnliche Zeit im Kreis der Familie“. Ein guter Weihnachtsgruß-Text ist die halbe Miete. Schauen Sie sich daher im Internet nach möglichen Inspirationsquellen um. Kombiniert mit einem herzlichen Neujahrsgruß wird der religiöse Bezug der Weihnachtskarte zusätzlich abgemildert.

 

Schritt #5: DIE INDIVIDUALISIERUNG

Machen Sie Ihre Weihnachtskarte einzigartig

Echte Wertschätzung und ernst gemeinte Anerkennung lassen sich nur schwer durch eine Standard-Karte mit Standard-Text ausdrücken. Gehen Sie einfach von sich selbst aus: Welche eingehenden Karten behalten Sie in Erinnerung, stellen Sie auf oder zeigen Sie vielleicht sogar noch jemand anderem, weil sie Ihnen so gut gefällt?
Die Gründe, warum eine Karte in den Olymp dieser Aufmerksamkeit emporsteigt, sind in der Regel immer die gleichen. Entweder die Karte ist besonders originell, hat es also durch ihr besonderes Format, ihre Haptik oder eine außergewöhnliche Idee geschafft, den Empfänger zu begeistern. Oder der Absender hat besonders persönliche Worte gefunden, um seinen Dank zum Ausdruck zu bringen. Am besten ist natürlich die Kombination aus beidem.
Fest steht, nachhaltigen Eindruck erzielen Sie nur mit Individualität. Alles andere ist Standard. So geben Sie Ihrer Weihnachtskarte Ihre individuelle Note:

I. Bei der klassischen Karte aus dem Katalog

Wenn Sie nur den Innenteil individualisieren können, sollten Sie vor allem ein großes Augenmerk auf einen passenden Text legen. Weichen Sie hier von der Standard-Grußformel ab und suchen Sie einen Weihnachtsgruß, der nicht in jeder zweiten Karte zu lesen ist. Einen weiteren Individualisierungsbonus streichen Sie ein, wenn Sie ein kleines Zitat oder zumindest die Unterschrift handschriftlich einsetzen. Bei Weihnachtsplaner haben Sie zum Beispiel zusätzlich die Möglichkeit, ein Teamfoto ohne Zusatzkosten mit einzudrucken. Auch solche Elemente erhöhen die individuelle Wertschätzung beim Empfänger.

II. Bei der individuellen Katalogkarte

Wie der Name es schon sagt, haben Sie bei dieser Variante ohnehin einen größeren Individualisierungs-Spielraum. Im Prinzip können Sie diese Karte komplett auf sich zuschneiden – ohne dass Sie vorher exklusiv für Sie entwickelt werden musste. Nutzen Sie die Möglichkeiten voll aus: Lassen Sie die vorhandenen Farben im Motiv gegen Ihre exakten Firmenfarben austauschen, passen Sie die Botschaft auf der Vorderseite nach Belieben an und wählen Sie einen schönen Text für die Innenseiten. Hier gibt es oft schon zahlreiche Textvorschläge, die die Idee der Karte aufgreifen und ihr so mehr Aufmerksamkeit verleihen.
Top-Tipp: Jeder Mensch kann zeichnen! Egal, für welche Karte Sie sich entscheiden, es gibt eine weitere sehr schöne Möglichkeit der Individualisierung auf der Innenseite: Kleine Zeichnungen. Jetzt werden Sie sicher sagen, dass Sie nicht malen können. Wir wollen Ihnen das Gegenteil beweisen. Denn jeder Mensch kann zeichnen! Sie brauchen nur die richtige Anleitung. Die geben wir Ihnen hier. Probieren Sie es einfach mal aus. Sie werden sehen, dass es Ihnen Freude macht. Und es ist genau diese Freude, die um ein Vielfaches bei Ihren Empfängern ankommt. Denn dieser merkt sofort, dass sich hier jemand richtig Mühe gegeben hat!

 

Schritt #6: DER DRUCK

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Diese Erkenntnis gilt selbstredend für den Gesamteindruck Ihrer Weihnachtskarte, aber eben im Speziellen für das Druckbild, die Haptik und Grammatur von Weihnachtspapier beziehungsweise –karton (Papierstärke). Nichts ist schlimmer, als wenn Sie sich viel Mühe bei Gestaltung und Text gegeben haben und die Karte dann auf einem „wabbeligen“ Karton daherkommt. Das wirkt so ähnlich wie eine „labbrige Fischflosse“ beim Händedruck. Der Mensch gegenüber kann noch so sympathisch sein, der Händedruck macht den guten ersten Eindruck kaputt.
Setzen Sie daher bei der Produktion Ihrer Weihnachtskarte ebenso auf Qualität.

• Wenn möglich, lassen Sie die Karte nicht im Digitaldruck, sondern im Offsetdruck produzieren. Gerade bei Kleinauflagen bietet sich der Digitaldruck aufgrund der Kosten oft an. Auch wenn die Technologie hier wirklich weit fortgeschritten ist, bleibt das Druckbild einer Karte im Digitaldruck hinter dem Motiv aus dem Offsetdruck zurück. Sollte es nicht anders gehen, ist diese Position aber durchaus noch ein Kompromiss, den man eingehen kann.

• Keine Kompromisse sollten Sie bei der Papierstärke machen. Für die klassische Klappkarte ist eine Grammatur von 250 g/qm das Minimum. Alles darunter ist „labbrige Fischflosse“. Optimal sind Papierstärken von 300 g/qm.

 

Schritt #7: Der Versand

Ab die Post

Jetzt sind Sie fast am Ziel – das einzige, was Sie nun noch tun müssen: die Weihnachtskarten verschicken. Aber auch beim Versand gibt es verschiedene Fallstricke, die Sie beachten sollten.

I. Der Umschlag

Bei den meisten Karten sind die passenden Umschläge direkt im Preis inkludiert. Noch größere Aufmerksamkeit erzielen Sie, wenn Sie sich bereits hier mit einer anderen Farbe oder einem besonderen Material abheben. Absolut tabu sind Briefhüllen mit Fenster – das sieht nach Geschäftsbrief und nicht nach persönlichem Gruß aus. Eine Alternative können durchaus transparente Umschläge sein. Hier sollte aber das Motiv entsprechend abgestimmt sein – dann kann man durch die Kombinationen einen tollen Effekt erzielen.

II. Die Anschrift

Im Idealfall schreiben Sie die Adressen der Empfänger handschriftlich auf den Umschlag. Das erhöht die Öffnungsquote um mehr als 50%! Sollte dies aus Aufwand- und Zeitgründen nicht möglich sein, drucken Sie die Adressen direkt auf die Briefhülle. Vermeiden Sie wenn möglich Adressetiketten, da diese wieder eher einen geschäftlichen Touch ausstrahlen. Achten Sie beim Kuvertieren außerdem darauf, dass die Vorderseite der Karte auf die Rückseite des Kuverts zeigt, so dass diese beim Öffnen als erstes erscheint. Schreiben Sie auf die Rückseite des Umschlags am besten auch Ihre Adresse. So weiß der Empfänger sofort, von wem die Aufmerksamkeit stammt und hat zugleich die Chance, sich für die Weihnachtsgrüße zu revanchieren.

III. Die Frankierung

Das No-Go vorweg: Niemals Frankiermaschinen oder Postentgelt-Bezahlt-Stempel verwenden! Dann ist alle Arbeit davor für die Katz gewesen. Die für Ihr Unternehmen wichtigsten Menschen verdienen eine echte Briefmarke, am besten sogar eine Sondermarke. Diese sind nicht teurer als die regulären Marken, strahlen aber eine „Besonderheit“ aus und unterstreichen den Wert des Inhalts. Eine Auswahl möglicher Briefmarken finden Sie unter https://philatelie.deutschepost.de. Mit einer Briefmarke stellen Sie auch den schnellstmöglichen Versand Ihrer Post sicher. Beachten Sie dennoch, dass es gerade in der Weihnachtszeit auch bei der Post schon mal etwas länger dauern kann. Versenden Sie Ihre Weihnachtskarten daher rechtzeitig.

Top-Tipp: Karten nach Hause schicken!

Wenn Sie es richtig persönlich machen wollen, schicken Sie die Karten nicht in die Firma, sondern an die Privatadresse des Empfängers. Das ist an Persönlichkeit kaum zu übertreffen und zeigt, dass sich Ihre Sympathien nicht nur auf das Business beschränken. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie über einen entsprechenden Adressstamm verfügen. Zumindest bei Weihnachtsgrüßen an Mitarbeiter ist es in jedem Fall leicht umsetzbar.

" ["views"]=> int(994) ["displayDate"]=> object(DateTime)#1344 (3) { ["date"]=> string(26) "2017-08-02 00:00:00.000000" ["timezone_type"]=> int(3) ["timezone"]=> string(13) "Europe/Berlin" } ["categoryId"]=> int(60) ["template"]=> string(0) "" ["metaKeyWords"]=> string(0) "" ["metaDescription"]=> string(0) "" ["metaTitle"]=> string(0) "" ["tags"]=> array(0) { } ["author"]=> NULL ["assignedArticles"]=> array(0) { } ["media"]=> array(0) { } ["attribute"]=> NULL ["comments"]=> array(0) { } ["sVoteAverage"]=> NULL }
Deutschlands Nr. 1 für Business-Weihnachten
KOSTENLOSE HOTLINE 0800 330 7500

Der Weihnachtskarten Knigge Teil 2

Im ersten Teil dieses Weihnachtskarten-Knigge haben wir Sie in Sachen Planung und Gestaltung von Weihnachtskarten aufgeklärt. Erfahren Sie hier nun, auf was Sie außerdem achten müssen, damit Ihre Weihnachtskarte bei Ihren Kunden und Mitarbeitern gut ankommt.

Schritt #4: DER GRUSSTEXT

Im Anfang war das Wort

Worte sind Schöpfungsinstrumente. Sie haben einen ebenso starken Einfluss auf die Gesamtwirkung beim Empfänger wie die Gestaltung. Der falsche Grußext in einer schönen Karte macht die Wirkung genauso zunichte wie passende Worte in einem schlechten Weihnachtsdesign. Gerade dem Weihnachtsgruß kommt eine besondere Bedeutung zu, hat man doch hier die Möglichkeit, mit der richtigen Textidee eine starke Differenzierung zu anderen Karten herzustellen und seinen Empfänger emotional zu berühren.

Folgende Möglichkeiten haben Sie:

I. Der Individualtext: Die ultimative Wertschätzung

Wenn Sie einen wahrhaft nachhaltigen Eindruck in der Weihnachtspost hinterlassen möchten, schreiben Sie Ihren Weihnachtsgruß komplett mit der Hand. Inhaltlich am besten auf jeden Kunden einzeln abgestimmt. Was haben Sie im vergangenen Jahr gemeinsam erlebt? Gab es ein besonderes Highlight? Eine gemeisterte Herausforderung? Schön dazu sind auch passende Weihnachtszitate und festliche Sprüche. Das Ganze mit einem Füller niedergeschrieben und Ihr Kunde wird Ihre Karte unter seinen privaten Weihnachtsbaum legen.

II. Der eingedruckte Weihnachtsgruß: Die Standard-Version

Machen wir uns nichts vor: Es gibt nur sehr wenige Unternehmen, die gerade bei größeren Auflagen alle Karten komplett handschriftlich umsetzen. Hier kommt dann häufig der Standard-Eindruck zum Einsatz. Man wählt einen zur Firma und den Kunden passenden Gruß, der in alle Weihnachtskarten eingedruckt wird.
Hier gibt es auch eine schöne Auswahl an Zitaten, Sprüchen und Gedichten.
Wichtig ist gerade beim Text, dass er zur Tonalität der sonstigen Firmenkommunikation passt. Ob traditionell, trendig oder humorvoll – der Stil Ihres Weihnachtsgrußes sollte sich Ihrer Philosophie anpassen.

III. Die Kombination: Texteindruck mit persönlichem Zusatz

Eine oft gewählte Variante für den wertschätzenden Weihnachtsgruß ist der Eindruck eines Wunschtextes, der handschriftlich um eine individuelle Notiz oder Illustration erweitert wird – sei es auch nur die „echte“ Unterschrift. Grundsätzlich gilt: Je persönlicher desto besser. Wenn der Beschenkte spürt, dass Sie sich ein paar Minuten Ihrer Zeit genommen haben, um ihm ein paar individuelle Zeilen zu schreiben, ist das genau die Wertschätzung, die Sie transportieren möchten. Gerade in unserer digitalisierten Welt kommt Handschriftlichem eine besondere Aufmerksamkeit zu.

IV. Die perfekte Einheit: Text und Karte sind aufeinander abgestimmt

Seit einigen Jahren gibt es noch eine weitere Form, die maximale Aufmerksamkeit des Empfängers zu erhalten. Wenn hinter der Karte eine Idee steht, eine Botschaft, die sich durch die perfekte Harmonie von Gestaltung und Text zum Ausdruck bringt, zünden Sie in den Rezeptoren des Empfängers ein kleines Feuerwerk. Dabei muss es sich hierbei nicht um eine komplett individuell entwickelte Karte handeln. Wie wäre es beispielswiese mit einer Weihnachtskarte mit individuellem Druck? Weihnachtsplaner hat hierzu zahlreiche Konzepte in der aktuellen Kollektion, die Sie ganz einfach auf Ihr Unternehmen zuschneiden und individualisieren können.

Weitere Experten-Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße:

• Welchen Text haben Sie letztes Jahr in Ihren Karten verwendet? Vermeiden Sie möglichst den gleichen Text noch einmal zu nehmen.

• Weihnachtsgrüße an Kunden und Mitarbeiter sind persönliche Grüße. Sie schreiben nicht Unternehmen A oder B, Sie schreiben einem Menschen. Lassen Sie daher unnötige Angaben zur Firma oder der eigenen Person einfach weg. Statt „Mit freundlichen Grüßen, A. Müller GmbH & Co. KG, Christian Maier, Leitung Logistik“, besser „Herzliche Weihnachtsgrüße aus Solingen, Christian Maier“.

• Ist Ihre Unterschrift lesbar? Sollten Sie nicht zu den 5% der Menschen gehören, bei denen das so ist, lassen Sie Ihren Namen unter der Unterschrift eindrucken. Es gibt nichts Schlimmeres als Karten, bei denen man gar nicht weiß, wer der Absender ist!

• P.S.? Man sieht es eher selten, es ist aber durchaus verwendbar, wenn man es in einen persönlichen Bezug zum Empfänger stellt. Zum Beispiel: „Es würde mich sehr freuen, wenn wir uns nächstes Jahr wieder bei der Veranstaltung XY sehen“. Absolut tabu sind im Postskriptum einer Weihnachtskarte jegliche Anspielungen auf Werbung oder Sonderaktionen.

Vorsicht bei anderen Kulturen:

Wenn Sie Weihnachtsgrüße an Kunden oder Mitarbeiter senden, die einer anderen Religion oder Kultur angehören, gibt es Besonderheiten zu beachten. Nicht alle Religionen feiern Weihnachten. Hier sollten Sie besser eine neutrale Karte wählen – also keine Weihnachtsmänner oder christlichen Motive. Dennoch wird Ihnen kaum jemand ein „Frohe Weihnachten“ übelnehmen und die meisten werden sich sicherlich trotzdem darüber freuen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, wünschen Sie den Empfängern „Frohe Feiertage“ oder „Eine besinnliche Zeit im Kreis der Familie“. Ein guter Weihnachtsgruß-Text ist die halbe Miete. Schauen Sie sich daher im Internet nach möglichen Inspirationsquellen um. Kombiniert mit einem herzlichen Neujahrsgruß wird der religiöse Bezug der Weihnachtskarte zusätzlich abgemildert.

 

Schritt #5: DIE INDIVIDUALISIERUNG

Machen Sie Ihre Weihnachtskarte einzigartig

Echte Wertschätzung und ernst gemeinte Anerkennung lassen sich nur schwer durch eine Standard-Karte mit Standard-Text ausdrücken. Gehen Sie einfach von sich selbst aus: Welche eingehenden Karten behalten Sie in Erinnerung, stellen Sie auf oder zeigen Sie vielleicht sogar noch jemand anderem, weil sie Ihnen so gut gefällt?
Die Gründe, warum eine Karte in den Olymp dieser Aufmerksamkeit emporsteigt, sind in der Regel immer die gleichen. Entweder die Karte ist besonders originell, hat es also durch ihr besonderes Format, ihre Haptik oder eine außergewöhnliche Idee geschafft, den Empfänger zu begeistern. Oder der Absender hat besonders persönliche Worte gefunden, um seinen Dank zum Ausdruck zu bringen. Am besten ist natürlich die Kombination aus beidem.
Fest steht, nachhaltigen Eindruck erzielen Sie nur mit Individualität. Alles andere ist Standard. So geben Sie Ihrer Weihnachtskarte Ihre individuelle Note:

I. Bei der klassischen Karte aus dem Katalog

Wenn Sie nur den Innenteil individualisieren können, sollten Sie vor allem ein großes Augenmerk auf einen passenden Text legen. Weichen Sie hier von der Standard-Grußformel ab und suchen Sie einen Weihnachtsgruß, der nicht in jeder zweiten Karte zu lesen ist. Einen weiteren Individualisierungsbonus streichen Sie ein, wenn Sie ein kleines Zitat oder zumindest die Unterschrift handschriftlich einsetzen. Bei Weihnachtsplaner haben Sie zum Beispiel zusätzlich die Möglichkeit, ein Teamfoto ohne Zusatzkosten mit einzudrucken. Auch solche Elemente erhöhen die individuelle Wertschätzung beim Empfänger.

II. Bei der individuellen Katalogkarte

Wie der Name es schon sagt, haben Sie bei dieser Variante ohnehin einen größeren Individualisierungs-Spielraum. Im Prinzip können Sie diese Karte komplett auf sich zuschneiden – ohne dass Sie vorher exklusiv für Sie entwickelt werden musste. Nutzen Sie die Möglichkeiten voll aus: Lassen Sie die vorhandenen Farben im Motiv gegen Ihre exakten Firmenfarben austauschen, passen Sie die Botschaft auf der Vorderseite nach Belieben an und wählen Sie einen schönen Text für die Innenseiten. Hier gibt es oft schon zahlreiche Textvorschläge, die die Idee der Karte aufgreifen und ihr so mehr Aufmerksamkeit verleihen.
Top-Tipp: Jeder Mensch kann zeichnen! Egal, für welche Karte Sie sich entscheiden, es gibt eine weitere sehr schöne Möglichkeit der Individualisierung auf der Innenseite: Kleine Zeichnungen. Jetzt werden Sie sicher sagen, dass Sie nicht malen können. Wir wollen Ihnen das Gegenteil beweisen. Denn jeder Mensch kann zeichnen! Sie brauchen nur die richtige Anleitung. Die geben wir Ihnen hier. Probieren Sie es einfach mal aus. Sie werden sehen, dass es Ihnen Freude macht. Und es ist genau diese Freude, die um ein Vielfaches bei Ihren Empfängern ankommt. Denn dieser merkt sofort, dass sich hier jemand richtig Mühe gegeben hat!

 

Schritt #6: DER DRUCK

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Diese Erkenntnis gilt selbstredend für den Gesamteindruck Ihrer Weihnachtskarte, aber eben im Speziellen für das Druckbild, die Haptik und Grammatur von Weihnachtspapier beziehungsweise –karton (Papierstärke). Nichts ist schlimmer, als wenn Sie sich viel Mühe bei Gestaltung und Text gegeben haben und die Karte dann auf einem „wabbeligen“ Karton daherkommt. Das wirkt so ähnlich wie eine „labbrige Fischflosse“ beim Händedruck. Der Mensch gegenüber kann noch so sympathisch sein, der Händedruck macht den guten ersten Eindruck kaputt.
Setzen Sie daher bei der Produktion Ihrer Weihnachtskarte ebenso auf Qualität.

• Wenn möglich, lassen Sie die Karte nicht im Digitaldruck, sondern im Offsetdruck produzieren. Gerade bei Kleinauflagen bietet sich der Digitaldruck aufgrund der Kosten oft an. Auch wenn die Technologie hier wirklich weit fortgeschritten ist, bleibt das Druckbild einer Karte im Digitaldruck hinter dem Motiv aus dem Offsetdruck zurück. Sollte es nicht anders gehen, ist diese Position aber durchaus noch ein Kompromiss, den man eingehen kann.

• Keine Kompromisse sollten Sie bei der Papierstärke machen. Für die klassische Klappkarte ist eine Grammatur von 250 g/qm das Minimum. Alles darunter ist „labbrige Fischflosse“. Optimal sind Papierstärken von 300 g/qm.

 

Schritt #7: Der Versand

Ab die Post

Jetzt sind Sie fast am Ziel – das einzige, was Sie nun noch tun müssen: die Weihnachtskarten verschicken. Aber auch beim Versand gibt es verschiedene Fallstricke, die Sie beachten sollten.

I. Der Umschlag

Bei den meisten Karten sind die passenden Umschläge direkt im Preis inkludiert. Noch größere Aufmerksamkeit erzielen Sie, wenn Sie sich bereits hier mit einer anderen Farbe oder einem besonderen Material abheben. Absolut tabu sind Briefhüllen mit Fenster – das sieht nach Geschäftsbrief und nicht nach persönlichem Gruß aus. Eine Alternative können durchaus transparente Umschläge sein. Hier sollte aber das Motiv entsprechend abgestimmt sein – dann kann man durch die Kombinationen einen tollen Effekt erzielen.

II. Die Anschrift

Im Idealfall schreiben Sie die Adressen der Empfänger handschriftlich auf den Umschlag. Das erhöht die Öffnungsquote um mehr als 50%! Sollte dies aus Aufwand- und Zeitgründen nicht möglich sein, drucken Sie die Adressen direkt auf die Briefhülle. Vermeiden Sie wenn möglich Adressetiketten, da diese wieder eher einen geschäftlichen Touch ausstrahlen. Achten Sie beim Kuvertieren außerdem darauf, dass die Vorderseite der Karte auf die Rückseite des Kuverts zeigt, so dass diese beim Öffnen als erstes erscheint. Schreiben Sie auf die Rückseite des Umschlags am besten auch Ihre Adresse. So weiß der Empfänger sofort, von wem die Aufmerksamkeit stammt und hat zugleich die Chance, sich für die Weihnachtsgrüße zu revanchieren.

III. Die Frankierung

Das No-Go vorweg: Niemals Frankiermaschinen oder Postentgelt-Bezahlt-Stempel verwenden! Dann ist alle Arbeit davor für die Katz gewesen. Die für Ihr Unternehmen wichtigsten Menschen verdienen eine echte Briefmarke, am besten sogar eine Sondermarke. Diese sind nicht teurer als die regulären Marken, strahlen aber eine „Besonderheit“ aus und unterstreichen den Wert des Inhalts. Eine Auswahl möglicher Briefmarken finden Sie unter https://philatelie.deutschepost.de. Mit einer Briefmarke stellen Sie auch den schnellstmöglichen Versand Ihrer Post sicher. Beachten Sie dennoch, dass es gerade in der Weihnachtszeit auch bei der Post schon mal etwas länger dauern kann. Versenden Sie Ihre Weihnachtskarten daher rechtzeitig.

Top-Tipp: Karten nach Hause schicken!

Wenn Sie es richtig persönlich machen wollen, schicken Sie die Karten nicht in die Firma, sondern an die Privatadresse des Empfängers. Das ist an Persönlichkeit kaum zu übertreffen und zeigt, dass sich Ihre Sympathien nicht nur auf das Business beschränken. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie über einen entsprechenden Adressstamm verfügen. Zumindest bei Weihnachtsgrüßen an Mitarbeiter ist es in jedem Fall leicht umsetzbar.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.